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“Ja im Salzkammergut- da kann ma guad lustig sei….“- dieses Motto aus
dem „weißen Rössl“ hatte sich der
SRC- Otzing als Vorgabe für die alljährliche Nostalgiefahrt genommen.
Letztes Wochenende starteten die Teilnehmer, wie gewohnt in Dirndl und
Lederhose“, bei Kaiserwetter in Richtung Wolfgangsee. Das erste Ziel war
St. Gilgen und schon bei der Seilbahnfahrt auf das Zölferhorn fühlte man
sich wie in alten Zeiten, denn die gelben und roten Gondeln der betagten
Bahn brachten einen nicht nur auf den Berg, sondern gefühlt direkt in
die 60er Jahre. Als Wanderung wählte man den Almwanderweg zur
Illingeralm, die mit vielen selbst gemachten Schmankerln aufwarten
konnte. Auf der Strecke ergaben sich immer wieder grandiose Rundumblicke
auf die herrliche Berglandschaft samt Watzmann, Hochkönig und Dachstein.
Immer wieder erntete man von anderen Urlaubern staunende Blicke wegen
der auffallenden Wanderbekleidung (Dirndl, Lederhose und Wanderschuhe).
Sanft schwebte man im Anschluss wieder ins Tal, um sich nun auf das
Wasser zu begeben. Mit dem Schiff steuerten die Ausflügler ihr nächstes
Ziel an und konnten in der Zwischenzeit
vom See aus die traumhaften Bademöglichkeiten entdecken. Doch für
einen Sprung ins kühle Nass blieb keine Zeit, denn es galt den
reservierten Zug zu erreichen, der an der Haltestelle Schafbergbahn
schon bereit stand. Man wollte nämlich an diesem Tag noch hoch hinauf.
Der Schafberg mit seinen 1700 m war das Tagesziel, denn oben im Hotel
„Schafbergspitze“ hatte man die Zimmer reserviert. Es war beeindruckend,
wie die Zahnradbahn gemächlich den steilen Anstieg von bis zu 26 Prozent
hinter sich brachte und nach fast 40 Minuten oben am Bahnhof ankam.
Staunend genossen alle den fantastischen Rundumblick, bei dem man alle
Seen des Salzkammerguts im Auge hatte und sich nicht satt sehen konnte.
Alle machten es sich auf der von der Abendsonne verwöhnten
Sonnenterrasse gemütlich. Am Abend zog es alle in den gemütlichen
Gastraum, der immer noch original im Stil der alten Bahnhofsgaststätten
ausgestattet war und sogar mit einem echten „Wurlitzer“ aufwarten
konnte. Fast jeder investierte einen Euro und konnte sich so sein
eigenes Wunschkonzert zusammenstellen. Nach einer langen Nacht mit
kurzem Schlaf und einem traumhaften Sonntagmorgen nahm die SRCler die
erste Bahn ins Tal und die Fahrt ging weiter nach Salzburg. Dort teilte
sich die Gruppe auf. Ein Teil besichtigte den „Hangar 7“ am Flughafen,
der sowohl architektonisch interessant ist und mit interessanten
Fahrzeugen und Flugobjekten aufwarten kann, aber auch Raum für
wechselnde Ausstellungen bietet. Den anderen Teil zog es gleich in die
Innenstadt, wo man durch die Getreidegasse schlenderte, im Cafe
Tomaselli einen verlängerten Braunen samt Törtchen zu sich nehmen konnte
oder einen Abstecher zum Sternbräu machte. Beide Gruppen trafen sich zum
Ausklang im Biergarten vom Kloster Mülln, dem so genannten
„Augustinerbräu“. Das schattige Plätzchen unter den Kastanien und die
Schmankerlgasse, die keinen kulinarischen Wunsch offen ließ, waren der
ideale Ausklang für dieses Wochenende. Alle waren sich einig: Im
Salzkammergut kann man wirklich gut lustig sein |