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Auf
der „via claudia“ über die Alpen- Radler des SRC- Otzing fuhren in 3
Tagen von Füssen nach Bozen.
Bereits seit einigen Jahren ist eine Mehrtagesradtour fester Bestandteil
im Terminkalender des SRC- Otzing. Nach dem Isar- Inn- und Donauradweg
stand heuer die „via claudia“ auf dem Programm. Am 13. August machten
sich 16 Radler um 6.00 Uhr früh in Richting Füssen im Allgäu auf. Jeden
Tag standen 100km auf dem Programm. Karl
Ascherl vom SRC hatte die Tour bestens vorbereitet und so hatte man
heuer hatten zum ersten Mal den Luxus eines Begleitfahrzeugs. Die
Verpflegung war damit gesichert und jeder Radler musste nur die
notwenigsten Dinge im Rucksack mitnehmen. Während es bei der Anreise
noch in Strömen goss, präsentierte sich das Allgäu mit strahlendem
Sonnenschein. Nach dem Start in Füssen ging es über Reute/Tirol am
Zugspitzmassiv vorbei in Richtung Fernpass. Statt der stark befahrenen
Passstraße wählte die Gruppe
den abseits führenden Radweg und erreichte am Ende des ersten Tages nach
einer wunderschönen Abfahrt nach Landeck, das Tagesziel. Da fast alle
das neue SRC- Trikot trugen, fiel man ein Team besonders auf und manche
hielten die Radler aufgrund der Farben weiß, rot und grün für eine
italienische Radgruppe. Frisch geduscht und nach der Trikotwäsche ging
es zum wohlverdienten Abendessen und Thema war natürlich bereits der
nächste Tag und damit der zu überquerende Reschenpass. Bei wiederum
strahlendem Wetter startete die Gruppe früh. Das Motto hieß „immer dem
Inn entlang“ und der gewählte Weg nach Pfunds präsentierte sich als
wunderschöne, verkehrsarme und landschaftlich traumhafte Strecke. In
Pfunds stand unsere „Servicefrau“ Karin Ascherl schon bereit und man
konnte sich vor dem Reschenpass noch mal verpflegen. In kleineren
Gruppen ging es dann hinauf nach Nauders und von dort weiter zum
Reschensee, wo man sich direkt vor dem versenkten Kirchturm zum
Gruppenfoto aufstellte. Den Radlern bot sich ein illustres Bild an
Kitesurfern, Ausflüglern und Badegästen. Nach dem Motto „von nun an ging
es bergab“ genossen alle die ca. 20km lange Abfahrt nach Glurns, dem
zweiten Tagesetappenziel. Dennoch war bei dieser Abfahrt Vorsicht
geboten, denn der Radweg ist zum Teil sehr eng und wird zudem auch von
Fußgängern benutzt und ist zeit weise auch für Auto freigegeben. Glurns
entpuppte sich als kleinste Stadt Italiens, mit wunderschönem Stadtkern
samt Stadtmauer und zufällig war an diesem Abend auch noch Stadtfest. Am
Abend überlegte die Gruppe bereits wie das Wetter werden würde.
Dauerregen war angesagt und die Vorhersage bestätigte sich am nächsten
Morgen voll und ganz. Wolkenverhangen und ganz ohne Ausblicke
präsentierte sich Südtirol am Feiertag. Wasserdicht verpackt schwangen
sich die Radler unbeirrt auf ihre Räder. Es galt die verbleibenden 100km
möglichst ohne Pause zurückzulegen. Leider konnte man so die schöne
Vinschgauer Landschaft samt Einkehrmöglichkeiten nicht so recht
würdigen, aber zumindest war man am Radweg, der bei schönem Wetter
bestimmt sehr überfüllt ist, nahezu völlig allein unterwegs. Kurz vor
Bozen ließ der Regen nach, erste blaue Flecken zeigten sich am Himmel
und schließlich ließ sich auch die Sonne blicken. Nachdem alle Radler
wieder trocken gelegt waren, traf man sich zum Bummel durch die Bozener
Altstadt und feierte die erfolgreiche und unfallfreie Alpenüberquerung
im Hopfen&Co, einer kleinen Bozener Brauerei mit urigem Lokal. Auch am
nächsten Morgen genossen alle noch mal das Treiben und das südliche
Flair in der Altstadt und so mancher nahm sich noch das eine oder andere
Südtiroler Schmankerl vom Markt in den Lauben mit nach Hause. Das Fazit
dieser Radtour lässt sich leicht zusammenfassen- eine Gruppe, die sehr
gut zusammenpasste, perfekte Organisation und Verpflegung, ausreichend
Bewegung und jede Menge Spaß.
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